Krankenkassenanerkennung

ACHTUNG! JETZT noch bis zum 31.12.2020 eine ONLINEFORTBILDUNG buchen!

 

Ab dem 01.01.2021 werden fachliche Mindeststandards geprüft, d. h. es sind nicht mehr ausschließlich die beruflichen Abschlüsse entscheidend.

 

Die Mindeststandards müssen in detaillierten Unterlagen zu den Ausbildungsinhalten nachgewiesen werden. Eine Prüfung ohne Unterlagen ist demnach nicht möglich. Als Grundlage können ggf. Curricula und beglaubigte Kopien von Unterlagen herangezogen werden. Aufgrund der heterogenen Berufsgruppen, die aktuell im Präventionsbereich tätig sind, werden laut GKV-Spitzenverband die Eingangsvoraussetzungen zu den Präventionskursen hoch angesiedelt. Deshalb werden im aktuellen Handlungsleitfaden ab dem 01.10.2020 keine Berufsgruppen mehr genannt. Noch bis zum 31.12.2020 ist es möglich, über die Berufsqualifikationen wie bespielsweise  „Physiotherapeut“ oder „Masseur und medizinischer Bademeister“ Kursangebote bei der Zentralen Prüfstelle (ZPP) zertifizieren zu lassen. Die Regelungen zur individuellen verhaltensbezogenen Prävention nach § 20 Abs. 4 Nr. 1 SGB V wurden vom GKV-Spitzenverband festgelegt. Hierbei ist die Regelung zum Bestandsschutz für alle aktuell zugelassenen Berufsgruppen von hoher Bedeutung!

Handlungsfelder

Die Handlungsfelder und Präventionsprinzipien der individuellen verhaltensbezogenen Primärprävention bestehen aus

  • Bewegung
  • Stressbewältigung und Entspannung
  • Ernährung
  • Suchtmittelkonsum

Handlungsfeld Bewegung

Im Handlungsfeld Bewegung gibt es zwei Präventionsprinzipien

  • erstes Präventionsprinzip:
    Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität
  • zweites Präventionsprinzip:
    vorbeugende Reduzierung spezieller Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme,Handlungsfeld Entspannung

Was ändert sich?

Zulassungsvoraussetzungen zur Durchführung nach § 20 SGB V ab 01.10.2020

Handlungsfeld Bewegung:

Erstes Präventionsprinzip:
spezieller Ausbildungsnachweis von 750 Stunden (aktueller Leitfaden, S. 64)

Kompetenz

Inhalt

  Umfang

fachwissenschaftliche Kompetenz

Trainings- und Bewegungswissenschaften                                                   

150 h oder 5 ECTS

Medizin

150 h oder 5 ECTS

Pädagogik, Psychologie

150 h oder 5 ECTS

fachpraktische Kompetenz

Theorie und Praxis der Sportarten und Bewegungsfelder

150 h oder 5 ECTS

fachübergreifende Kompetenz

Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention

  30 h oder 1 ECTS

frei wählbar aus den o. g. Inhalten

120 h oder 4 ECTS

Gesamt für Präventionsprinzip 1

750 h oder 25 ECTS

ETCS: European Credit Transfer and Accumulation System, Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Stundenleistungen. 1 ECTS entspricht einem Workload von 30

 

Zweites Präventionsprinzip:
spezieller Ausbildungsnachweis von 870 Stunden (aktueller Leitfaden, S. 68)

Kompetenz

Inhalt

Umfang

fachwissenschaftliche Kompetenz

Trainings- und Bewegungswissenschaften

150 h oder 5 ECTS

Medizin

150 h oder 5 ECTS

Pädagogik, Psychologie

150 h oder 5 ECTS

Pathologie, Pathophysiologie

120 h oder 4 ECTS

fachpraktische Kompetenz

Theorie und Praxis der Sportarten und Bewegungsfelder

150 h oder 5 ECTS

fachübergreifende Kompetenz

Grundlagen der Gesundheitsförderung und Prävention

  30 h oder 1 ECTS

frei wählbar aus den o. g. Inhalten

120 h oder 4 ECTS

gesamt für Präventionsprinzip 2

870 h oder 29 ECTS

ETCS: European Credit Transfer and Accumulation System, Europäisches System zur Übertragung und Akkumulierung von Stundenleistungen. 1 ECTS entspricht einem Workload von 30

Bei staatlich anerkannten Berufs- oder Studienabschlüssen muss die Erfüllung der Mindeststandards im Umfang von mindestens 60 % aus diesen staatlich anerkannten Berufsausbildungen und/oder wissenschaftlichen Studiengängen jeweils mit Abschluss nachgewiesen werden. Fehlende Inhalte können bis zu 40 % durch weitere Qualifizierungsmaßnahmen an Institutionen der Aus-, Fort- und Weiterbildung oder vom Berufsverband ergänzt werden.

Regelungen zum „lebenslangen“ Bestandsschutz ZPP

Alle am 31.12.2020 anerkannten Kursleitenden erhalten für die Zukunft lebenslang Bestandsschutz für die vorhandene Ausbildung für das Präventionsprinzip  in dem sie zu diesem Datum aktuell zertifiziert sind.

 

Hier sind, wie beschrieben, ein erstes und ein zweites Präventionsprinzip vorhanden (vgl. S. 53 Leitfaden Prävention, Handlungsfelder und Kriterien nach § 20 Abs. 2 SGB V zur Umsetzung der §§ 20, 20a und 20b SGB V vom 21.06.2000 in der Fassung vom 01.10.2018).

Auf Anfrage bei der ZPP wurde folgende Antwort gegeben: „Der Bestandsschutz und damit die dauerhafte Anerkennung einer Qualifikation bezieht sich stets auf ein Präventionsprinzip und eine/n bestimmte/n Kursleiter/in. Es kann Bestandsschutz für die Anbieterqualifikation für verschiedene Präventionsprinzipien erteilt werden, sofern zertifizierte Kurse in verschiedenen Präventionsprinzipien vorhanden sind.

Dies lässt auf folgende Empfehlung schließen:
Es ist angeraten, sich vor dem 01.10.2020 mit mindestens einem Kurs im ersten und einem Kurs im zweiten Präventionsprinzip zu zertifizieren, um diese historische Chance der Bestandsschutzsicherung für das vollständige Handlungsfeld Bewegung nicht zu verpassen.

Im Handlungsfeld Entspannung bezieht sich der Bestandsschutz nicht auf das komplette Präventionsprinzip, sondern nur auf die zertifizierte Technik, wie PR, Yoga, Tai Chi etc.

Im Sinne einer Übergangsregelung kommen darüber hinaus Inhaber/innen der genannten Berufs- und Studienabschlüsse nach den bis zum 31.12.2020 geltenden Regelungen in Betracht, wenn die Ausbildung zwischen Januar 2018 und Dezember 2020 begonnen wurde und bis spätestens 31.12.2024 abgeschlossen wird.

Auf den Seiten des GKV-Spitzenverbandes sind häufige Fragen zu den fachlichen Mindeststandards zu finden (FAQ) – https://www.gkv-spitzenverband.de

 

 

 

 Die meißten unserer superMAMAfitness-Konzepte wurden von der ZPP - der Zentralen Prüfstelle Prävention vom Spitzenverband der Krankenkassen geprüft und haben die strenge Qualitätskontrolle bestanden! 

 

Von uns zertifizierte superMAMAfitness-Trainerinnen können einige ihrer Kurse nach §20 Präventionsgesetz mit der Krankenkassenabrechnung  bewerben, wenn sie eine anerkannte Grundlagenqualifikation mitbringen, die von der ZPP anerkannt wird.

Diese Grundberufe findet man im aktuellen Leitfaden für Prävention - hier ist der Link.

 

Unsere Konzepte sind  sind standarisiert anerkannt  und somit sind alle Kurse als Konzepte bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention hinterlegt.

 

Nach bestandender Prüfungen in den jeweiligen Fortbildungen bekommt man die erstmalige Einweisung während der Fortbildung inklusive, die 8-Wochen-Stundenbilder  sowie die vereinfachte Freischaltung bei der ZPP.

 

Unsere Teilnehmer haben bei der Antragstellung weniger Arbeit, wenn sie sich bei der Durchführung ihrer Präventionskurse an das zertifizierte Konzept halten, in welches sie in der jeweiligen Ausbildung eingewiesen werden.

 

Damit entfällt das Erstellen und Entwickeln eigener Konzepte, was sehr aufwendig und zeitintensiv ist.  Ebenso liegen unsere Stundenverlaufspläne und Teilnehmer-Handouts der ZPP vor, da wir die Konzepte für Sie bereits übergeordnet zertifizieren lassen haben. 

 

Wichtig für die Zusatzqualifikation und die Einweisung ins Kurskonzept:

 

Die Zusatzqualifikation und die Einweisung in das durchzuführende Programm sind Coronabedingt derzeit auch ONLINELIVE  absolvierbar.  Unsere Fortbildungen sind darauf aufbauend und Einweisungen finden im Rahmen der jeweiligen Fortbildung statt, welche Präsenzveranstaltungen GLEICHGESTELLT sind.

 

Die Zertifizierung ist dann für 3 Jahre gültig (derzeitiger Stand ZPP). Die Rezertifizierung nach dieser Phase kann - sofern wir diesen Kurs noch anbieten - nach dieser Phase für 149€ neu erworben werden. 

 

Folgende Konzepte werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst:

 

Sie möchten Präventionsmaßnahmen nach § 20 SGB V anbieten und Ihren Teilnehmern die Erstattung der Kurskosten über die gesetzlichen Krankenkassen ermöglichen?

 

Zertifizierte Kurskonzepte durch die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP)

 

Unsere Teilnehmer haben bei der Antragstellung weniger Arbeit, wenn sie sich bei der Durchführung ihrer Präventionskurse an das zertifizierte Konzept halten, in welches sie in der jeweiligen Ausbildung eingewiesen werden.

 

Damit entfällt das Erstellen und Entwickeln eigener Konzepte, was sehr aufwendig und zeitintensiv ist.  Ebenso liegen unsere Stundenverlaufspläne und Teilnehmer-Handouts der ZPP vor, da wir die Konzepte für Sie bereits übergeordnet zertifizieren lassen haben. 

  

DER ZERTIFIZIERUNGSPROZESS IST KOSTENFREI für unsere Lizenznehmer IN ALLEN FORTBILDUNGEN ENTHALTEN.
Externe Teilnehmer zahlen für die Einweisung eine einmalige Bearbeitungsgebühr von 149€ pro Konzept.

 

Folgende Kurskonzepte sind bereits zertifiziert und gelistet:

 

 

Prä- und postnatales Fitnesstraining  - hier sind gleich 4 Konzepte anerkannt: 

 

1. Präventionsprinzip I: Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität 

superMAMAfitness - Ganzheitliches Indoortraining

Konzept-ID:

20200701-S14811

 

2. Präventionsprinzip I: Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität 

superMAMAfitness - Ganzheitliches Outdoortraining

Konzept-ID:

20180130-S6590 

 

3. Präventionsprinzip II: Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme


Konzepttitel: HappyBauch - Ganzkörperkräftigung in der Schwangerschaft 

Konzept-ID: 20190715-S10737 

 

4. Präventionsprinzip II: Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme


Rückbildung - Beckenbodentraining für Mütter  (bei PLUS mit Rückbildungs-Experte)

Konzept-ID:

20190307-S9520

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Weitere Fortbildungen 

 

Beckenbodentraining 

Konzept-ID: 

20180518-S7332  Lizenzfrei

Präventionsprinzip II: Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme

 

Rückbildung - Beckenbodentraining für Mütter  - Fortbildung Rückbildungs-Experte

Konzept-ID:

20190307-S9520 Lizenzfrei

Präventionsprinzip II: Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme

 

BodyWork - Funktionales Fitnesstraining INDOOR und OUTDOOR -  LIZENZFREI 

Konzept_ID: 20180130-S6592 Lizenzfrei

Präventionsprinzip I: Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität

 

superMAMAfitness - Faszientraining

Konzept-ID: 20190514-S10142 Lizenzfrei

Präventionsprinzip II: Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme

 

superMAMAfitness - Pilates 

Konzept-ID: 20190715-S10740  Lizenzfrei

Präventionsprinzip II: Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme

 

Um Präventionsmaßnahmen/Kurse nach § 20 SGB V anzubieten, müssen Sie folgende Bedingungen erfüllen:

Sie haben eine Grundqualifikation – Sie müssen eine von der Zentralen Prüfstelle für Prävention in diesem Bereich anerkannte Grundqualifikation vorweisen (Bsp. fachbezogenes Hochschulstudium oder therapeutische Ausbildung mit staatlichem Abschluss). Die Anforderungen dafür legt ausschließlich die ZPP fest.

 

Sie weisen die Zusatzqualifikation nach – diese erhalten Sie mit der Absolvierung der entsprechenden Ausbildung bei uns.

Sie werden innerhalb dieser Ausbildungen in das jeweilige Kursprogramm eingewiesen, das zur Anerkennung als Präventionsmaßnahme im Sinne des § 20 SGB V berechtigt. 

 

Mit Teilnahme an den oben aufgeführten Fortbildungen erfolgt gleichzeitig eine Einweisung in die jeweiligen Kurskonzepte. Detaillierte Stundenverlaufspläne,  Erläuterungen zum methodisch-didaktischen Vorgehen sowie Kopierunterlagen, die Sie Ihren eigenen Kursteilnehmern zur Verfügung stellen können, sind im Ausbildungsmanual enthalten. 

 

Handlungsfeld Bewegungsgewohnheiten

 

1. Präventionsprinzip I: Reduzierung von Bewegungsmangel durch gesundheitssportliche Aktivität

Anbieterqualifiaktion bis zum 30. Sept. 2020:

  • Sportwissenschaftler/in (Abschlüsse: Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor)
  • Krankengymnast/in, Physiotherapeut/in
  • Sport- und Gymnastiklehrer/in
  • Ärztin/Arzt

2. Präventionsprinzip II: Vorbeugung und Reduzierung spezieller gesundheitlicher Risiken durch geeignete verhaltens- und gesundheitsorientierte Bewegungsprogramme

Anbieterqualifiaktion bis zum 30. Sept. 2020:

  • Sportwissenschaftler/in (Abschlüsse: Diplom, Staatsexamen, Magister, Master, Bachelor)
  • Krankengymnast/in, Physiotherapeut/in
  • Sport- und Gymnastiklehrer/in
  • Ärztin/Arzt
  • Ergotherapeutinnen/Ergotherapeuten sowie Masseurinnen/Masseure